Die Schlacht bei Hemmingstedt

Von Dr. Volker Arnold
Leiter des Museums für Dithmarscher Vorgeschichte


Dithmarschen, Land an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste zwischen Eider, Elbe und Nord-Ostsee-Kanal, gehörte seit 1227 zum Erzbistum Bremen. Vor allem seit 1434 entwickelte es sich zunehmend zu einer unabhängigen Bauernrepublik, die ständig von den Eroberungsansprüchen der umliegenden Fürsten bedroht wurde. Vor 500 Jahren konnten die angreifenden Kräfte ein letztes Mal in der Schlacht bei Hemmingstedt abgewehrt werden.

 
  • Die Schlacht bei Hemmingstedt: Übersicht

  • Vorspiel: Der Belehnungsstreit

  • 1500: Machtverhältnisse und Folgen

  • Die Eroberung von Meldorf

  • Das Heer, der Landweg und das Wasser

  • Wo lag die Schanze?

  • Junker Slentz und die Schwarze Garde

  • Die Helden der Dithmarscher

  • Der Nachruhm und die Auswüchse

  • Info-Pavillon

  • Literatur
  • Machtverhältnisse

    Die Machtverhältnisse um 1500. Gegen Dithmarschen stand der dänische König, der nicht nur Herzog von Holstein war, sondern auch König von Schweden und Norwegen. Auch Adlige aus norddeutschen Fürstentümern beteiligten sich am Kampf gegen Dithmarschen. Von den Hansestädten und dem formellen Landesherren, dem Erzbischof von Bremen, kam praktisch keine Hilfe.

    Ein Video zur "Schlacht bei Hemmingstedt" erhalten Sie im Dithmarschen-Shop.

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